Rückblick

 

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Vortrag Erna Putz über Franz Jägerstätter

Friedensgrüße nach Bethlehem Weihnachten 2008

Vortrag Frau Schneeweiß Oktober 2007

Was bringt das neue Bleiberecht? Bericht Juli 2007 (Word Doc)

Bericht über Marienweg in Thalheim Juni 2007 (Word-Doc)

Bericht über Diskussion zur Entsendung der Tornados - März 2007

Krieg in Afghanistan - Logistik aus Erding

Keine Tornados nach Afghanistan - Appell an Bundestagsabgeordnete 24.01.2007

20 Jahre Partnerschaft Offene Arbeit Erfurt und Pax Christi Erding
a) der Bericht über die Jubiläumsveranstaltung
b) die Stationen der Partnerschaft

Alltag in Bethlehem
Bericht über die Veranstaltung am 11.1.07

Rechenschaftsbericht 2006

Ökumenische Erklärung von Christ/innen aller Konfessionen gegen Wirtschaftskriege

Rückblick: Nacht der 100 000 Kerzen

16. August 2005:
Gebot der Stunde: Brücken zwischen Ost und West
pax christi Erding und die Offene Arbeit Erfurt verbandeln sich

 

 


Festveranstaltung zum zwanzigjährigen Jubiläum der Freundschaft zwischen der Offenen Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises in Erfurt und Pax Christi Erding

Mit einem schönen Fest und einer mehrtägigen Begegnung im Alpenvorland begingen die Offene Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt und Pax Christi Erding kurz vor Ostern das Jubiläum ihrer nun zwanzig Jahre dauernden Freundschaft.

Insgesamt dreizehn Mitglieder der Offenen Arbeit waren der Einladung nach Erding gefolgt und trugen zur Gestaltung bei. Auch einige ehemalige Mitglieder von Pax Christi und befreundeter Gruppen waren angereist, so dass es im Evangelischen Gemeindezentrum zu herzlichen Begegnungen von Menschen kam, die sich lange nicht mehr gesehen hatten.
Das Anwesenheit einer Reihe von Ehrengästen wie des stellvertretenden Vorsitzenden des Diözesanrates Georg Rieß und Martin Pilgram von Pax Christi München und Freising und die sehr persönlichen Grußworte der offiziellen Vertreter der beiden Kirchen, Dekan Reinhold Föckersperger, sowie die Pfarrer Otmar Klein und Daniel Tenberg unterstrichen die Wichtigkeit dieser langjährigen Verbundenheit über Konfessions- und Landesgrenzen hinweg. Der ökumenische Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung hatte in den 80er Jahren die entscheidenden Impulse für Versöhnungsarbeit mit offiziell jeweils als "Feinde" betrachteten Nachbarn gegeben, und mit großem Einsatz und Ausdauer hatten sich beide Gruppen am Anfang und über Jahre hinweg für die Begegnung und den Gedankenaustausch eingesetzt.

Wolfgang Musigmann aus Erfurt und Gesine Goetz von der Gruppe Erding präsentierten in Wort und Bild einen höchst interessanten Rückblick auf die Anfänge der Freundschaft und die großen Schwierigkeiten der gegenseitigen Kontaktaufnahme während der DDR-Zeit. Nur unter Einschaltung der Landeskirchenämter in Bayern und Thüringen war damals ein erster Besuch von zwei kirchlichen Mitarbeitern zu den extra dafür veranstalteten Ökumenischen Bildungstagen in Erding überhaupt möglich. Auch bei den Reisen der Pax Christi Mitglieder nach Erfurt in den Jahren bis zur Wende, bei denen jede Bewegung genauestens vom DDR-Staatsschutz beobachtet wurde, wie man in den Stasiakten nachlesen kann, gab es für heutige Verhältnisse kaum vorstellbare Hindernisse und stundenlange Grenzkontrollen.

Der Rückblick wurde immer wieder von persönlichen Beiträgen der Akteure von damals ergänzt und machte so den Nachmittag zu einer überaus spannenden und interessanten Geschichtsstunde, die in einen Dankgottesdienst und ein schönes abendliches Fest mündete.

Mit gemeinsamen Tagen im Voralpenland setzten die Gruppen ihre Tradition fort, abwechselnd "hüben und drüben" alle zwei Jahre beim gemeinsamen Kochen, Essen und Wandern die Freundschaft zu vertiefen und in Gesprächsrunden über aktuelle Politik und soziale Probleme zum nach wie vor heilsamen und anregenden Gedankenaustausch beizutragen.

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Zwanzigjähriges Jubiläum der Freundschaft zwischen der Offenen Arbeit
des Evangelischen Kirchenkreises in Erfurt und Pax Christi Erding

Liebe Freundinnen und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

in DDR- und friedensbewegten Zeiten hat Pax Christi Erding Kontakte mit der Offenen Arbeit Erfurt angefangen und versucht, ein Friedensband von hüben nach drüben zu knüpfen, um zum besseren gegenseitigen Verständnis beizutragen.
Mehrere Besuche von Mitgliedern von Pax Christi Erding in Erfurt in den Jahren 1986, 1987 und 1989 und umgekehrt von einzelnen kirchlichen Vertretern aus Erfurt in Erding haben die Bande verstärkt. Diese Rückbesuche der Erfurter waren nur möglich, weil Einladungen von höchster kirchlicher Stelle in Bayern erfolgten und sich insbesondere das Evangelische Landeskirchenamt und die Kirchenleitung in Magdeburg mächtig dafür eingesetzt haben.
Von Seiten der DDR wurden die Kontakte von Anfang an als unerwünscht und gefährlich betrachtet, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass es eine eigene STASI-Akte gibt, die diese Begegnungen dokumentiert .
Die Freundschaft, die damals begann, besteht nun bereits über fast 20 Jahre und wird durch Besuche im Rhythmus von zwei Jahren - einmal in Thüringen und einmal in Bayern - aufgefrischt. Dabei geht es auch immer um einen Gedankenaustausch und aktuelle Themen in der Politik.
Zu Beginn unseres diesjährigen Treffens, das wie immer von Palmsamstag bis Mittwoch in der Karwoche stattfindet, wollen wir das Jubiläum unserer zwanzigjährigen Freundschaft feierlich begehen.
Wir möchten Sie - auch im Namen unserer Erfurter Freunde - herzlich einladen, an unserer Freude und unserem Dank für eine außerordentliche Freundschaft teilzuhaben und mit uns zu feiern. Hier einige Informationen über Zeitpunkt und voraussichtlichen Verlauf der Veranstaltung:

 

 

Festveranstaltung 20 Jahre Freundschaft Offene Arbeit und Pax Christi, Palmsamstag, 8. April 2006,
im Evang. Gemeindezentrum Altenerding, Wendelsteinstraße 12 (nähe S-Bahn-Station Altenerding, S2)

16 Uhr
Empfang mit Kaffee und Kuchen,
Begrüßung und Grußworte
Rückblick auf unsere Freundschaft aus Sicht Erdings und Erfurts,
Geschichten von Menschen und Begegnungen und vom Widerstand in der DDR,
Vorlesen aus den Stasiakten,
Aspekte unserer Freundschaft heute


19 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Fest.


Rückblick:

Mit einer eindrucksvollen nächtlichen Gedenkzeremonie haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, zeitgleich mit den Feierlichkeiten in Japan am 6. August 05, am Schrannenplatz in Erding der schrecklichen Ereignisse in Hiroshima und Nagasaki vor 60 Jahren gedacht.
Pax Christi Erding hatte wie Hunderte anderer Friedensgruppen in Deutschland zu einer Nacht der 100 000 Kerzen geladen. Neben verschiedenen authentischen Texten aus Japan und der erschütternden Information über die derzeitig bestehenden Atomwaffenarsenale auf dieser Welt, wurde eingeladen den Appell "Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen!" zu unterstützen, der die völkerrechtswidrige so rasch wie möglich nach Bildung der neuen Regierung im Außenministerium übergeben werden wird.
Nach jedem Text wurden Schwimmkerzen ins Wasser gesetzt, in Anlehnung an die Zeremonien in Japan. Dort ist es üblich schwimmende Kerzen in Flüsse und das Meer zu setzen und der Opfer zu gedenken, die brennend im Wasser Zuflucht suchten und doch elend verbrannten.


Roswitha Bendl, 6. 8.05 Pax Christi Erding

 

 

 


Gebot der Stunde: Brücken zwischen Ost und West
pax christi Erding und die Offene Arbeit Erfurt verbandeln sich


Seit 19 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Pax Christi Gruppe Erding und der Offenen Arbeit der Evangelischen Kirche in Erfurt. Die gegenseitigen Besuche und gemeinsamen Veranstaltungen, die von Anfang an dazu dienten die jeweilige Lebenssituation und die Probleme der anderen besser kennen zu lernen, begannen unter schwierigsten Bedingungen während der DDR-Zeiten und werden auch heute fortgesetzt.
Nun haben sich die beiden Gruppen als Zeichen ihrer Freundschaft und Verbundenheit je einen Anteilschein am "Grünen Band" (www.dasgrueneband.info) im ehemaligen Grenzstreifen zwischen BRD und DDR geschenkt.
Die Aktion "Grünes Band" ist eine der erfolgreichsten und zugleich symbolträchtigsten Projekte des BUND. Mit jedem symbolischen Anteilschein wird es möglich, besonders schützenswerte Gebiete entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens zu erwerben. Aus Tausenden von Anteilen ist inzwischen auf etwa 1500 Kilometern eine Perlenkette aus teils unberührten Naturflächen geworden, wo seltene und andernorts verschwundene Vogelarten wie Braunkehlchen, Ziegenmelker und Schwarzstorch Rückzugsräume gefunden haben.
Der Leiter der Offenen Arbeit, Wolfgang Musigmann, hat das Geschenk für die Pax Christi Gruppe Erding anlässlich eines Besuches persönlich überreicht.
Im nächsten Jahr werden die beiden Gruppen vor Ostern das 20jährige Jubiläum ihrer Freundschaft ausgiebig und feierlich begehen.

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Zum Bild:
Wolfgang Musigmann und Chris Reichwald beim Überreichen der Urkunde für den Anteil am Grünen Band an Maria Munz-Natterer von Pax Christi Erding. Neben ihr der EhemannThomas Munz.